Die East Side Gallery GDR

Die East Side Gallery GDR

Die East Side Gallery in Berlin-Friedrichshain wurde nach dem Mauerfall im Jahre 1989 von 118 Künstlern aus 21 Ländern, ein bemaltes Stück Zeitgeschichte. Mit 1316 Meter ist es wohl die längste dauerhafte Open Air Galerie der Welt. Unweit der Oberbaumbrücke zeigen hier die Künstler mit etwa 100 Gemälden die politischen Veränderungen der Jahre 1989 1990.auf.

Der „Kalte Krieg“ ist vorbei und auch in diesen Tagen ist es leider sehr kühl und an den letzten Metern der Berliner Mauer. Man weiß nicht wie lange dieses Stück Zeitgeschichte noch so dort stehen wird. Hochhäuser und ein Hotel sind geplant, obwohl die letzten Meter „Mauer“ unter Denkmalschutz stehen.

Am 27. März 2013 ist an der East Side Gallery GDR zu einem weiteren Abbau an der „Mauer“ gekommen. Nun ist eine etwa 6m große Lücke an der damaligen „Berliner Mauer“ entstanden. In den Jahren vor 1989 hätte man sicher sehr darüber gefreut.

Denkmal? Ist das noch ein Wert? Nur wenn es sich rentiert?

In Rostock passiert mit der „MS Georg Büchner“ gerade etwas Ähnliches. Die Frage mag doch einmal erlaubt sein. Oder?

Sind denn wirtschaftliche Interessen höherwertig anzusehen, als das kulturelles Erbe und damit auch ein Stück Heimat?

 

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